Druckwissen
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Grundlagen und Hinweise zur Bildanpassung im Flexodruck

Grundlagen und Hinweise zur Bildanpassung im Flexodruck
a. Achten Sie auf Lichterausfall.

b. Verwenden Sie Komplementärfarben (Gegenfarben) mit Vorsicht. Es ist am besten, wenn möglich nur eine Komplementärfarbe zu verwenden.

c. Stellen Sie sicher, dass die Gesamtfarbdeckung die Farbaufnahmefähigkeit des Papiers nicht überschreitet.

  1. Anwendung von Sonderfarben
    Die Verwendung von Sonderfarben sollte im Einzelfall analysiert werden, abhängig von Design, Materialien und Druckbedingungen.
  2. Positionierung von Passermarken
    Die Position der Passermarken sollte sorgfältig gewählt werden. Eine zu nahe Platzierung am Rand kann zu Ausrichtungsabweichungen führen.
    Wenn eine Sonderfarbenplatte sowohl Halbton- als auch Volltonbereiche enthält, konsultieren Sie den Drucker, um festzustellen, ob es besser ist, sie zusammen auf einer Platte oder getrennt zu drucken.
  3. Umgang mit feinen Elementen
    Kleine Texte, dünne Linien und Mehrfarben-Passbereiche erfordern besondere Aufmerksamkeit.
    Große Volltonhintergründe sollten von Halbtonplatten getrennt werden.
    Bereiche mit hoher Farbdeckung müssen möglicherweise zweimal gedruckt werden, um eine gleichmäßige Farbdichte zu gewährleisten.
    Achten Sie auf Verlaufsübergänge. Bei unsachgemäßer Anpassung können ungleichmäßige Töne oder Streifenbildung auftreten.
  4. Überlegungen zur Bildanpassung
    a. Berücksichtigen Sie die Druckbedingungen des Kunden und passen Sie die Tonwertkurven entsprechend an. Typischerweise hilft eine leichte Reduzierung der Tonwerte, die Punktzunahme auszugleichen.
    b. Passen Sie basierend auf den Eigenschaften des Flexodrucks an, zum Beispiel durch Hinzufügen von Punkten in den Lichtern, um Ausfälle zu verhindern, oder durch Steuerung des Tonwertbereichs der Schwarzplatte.
    c. Berücksichtigen Sie Plattendicke und -härte. Weichere oder dickere Platten dehnen sich beim Drucken stärker aus, sodass die Lichterkompensation möglicherweise leicht erhöht werden muss.
    d. Passen Sie entsprechend der Rasterweite (Linienzahl) an. Höhere Rasterweiten erfordern präzisere Anpassungen; niedrigere Rasterweiten erfordern je nach Druckvorlage möglicherweise selektives Schärfen oder Tonwertänderungen.
    e. Passen Sie sich an die Produktart des Kunden an. Zum Beispiel haben der Druck von Milchkartons, Papierbechern oder Wellpappkartons jeweils einzigartige Materialeigenschaften und Anforderungen, die die Bildanpassung leiten sollten.