Wichtige Druckverfahren für Weinetiketten
Eine Flasche hochwertigen Weins gleicht einem kunstvollen Werk, und dabei spielen die Weinflasche und das Etikett eine entscheidende Rolle. Im Bereich des Verpackungsdrucks genießt das Druckverfahren für Weinetiketten hohes Ansehen. Hier folgt eine Betrachtung von Weinetiketten und ihren Drucktechniken.
Weinetiketten enthalten in der Regel Angaben wie den Namen des Weinguts, den Namen des Weins, die Rebsorte, das Volumen, den Alkoholgehalt, das Herkunftsland, das Produktionsjahr und den Abfüllort. Für Verbraucher sind diese Angaben sehr wichtig. Das Design des Weinetiketts zeigt häufig das Logo des Weinguts, insbesondere edle Embleme, königliche Siegel oder Darstellungen der Landschaft und Architektur des Weinguts. Da zudem jedes Jahrgangsjahr auf dem Etikett vermerkt wird, bewahren viele Weinliebhaber die schön gestalteten Etiketten mit Produktionsjahr zum späteren Genuss und zur Erinnerung auf.
Bei so vielen Informationen auf einem kleinen Weinetikett stellt sich die Frage, wie diese ansprechend präsentiert werden können. Die moderne Schmalbahn-Rotationsdrucktechnik, die auf Hightech-Verfahren setzt, kann die Details des Weinetiketts vollständig zur Geltung bringen.
Druck des Hauptmotivs auf Weinetiketten
Das Hauptmotiv auf einem Weinetikett zeigt meist filigrane, exquisite und klassische Muster. Der Offsetdruck ist das am besten geeignete Verfahren für diese Designs, da er eine hervorragende Halbtonwiedergabe sowie die Reproduktion feiner Texte und Linien bietet. Zudem ist die Offsetdrucktechnik ausgereift und die zugehörigen Rohstoffe sind etabliert, was sie zu einer kosteneffizienten Option macht.
Druck weiterer Bestandteile des Weinetiketts
Für kleinere Texte oder Sicherheits-Mikrotexte und Muster kann der Offsetdruck verwendet werden. Wenn das Etikett Standardtexte, Barcodes und Farbflächen enthält, ist der Flexodruck eine gute Wahl.
Druckweiterverarbeitung für Weinetiketten
Weinetiketten sollen ein Gefühl von Noblesse und Beständigkeit vermitteln, daher werden sie nach dem Druck häufig zusätzlich veredelt. Beispielsweise können Gold- und Silbereffekte am Firmenlogo oder an Zierlinien durch Kaltfolientransfer oder Heißfolienprägung erzielt werden.
Zudem durchlaufen die Weinetiketten Verfahren wie Hochprägung, Stanzen, Entgittern, Längsschneiden und Aufwickeln.
Die erste Farbgruppe verwendet Flexodruck oder Siebdruck für die Grundschicht auf transparenten Weinetiketten. Die zweite, dritte, vierte und fünfte Farbgruppe nutzen den Offsetdruck für feine Halbtonbilder. Die sechste Farbgruppe setzt den Siebdruck für Spezialeffekte ein. Die siebte Farbgruppe verwendet den Flexodruck für Texte und Farbflächen. Die neunte Farbgruppe nutzt Kaltfolientransfer oder Heißfolienprägung für Gold- und Silbereffekte. Die zehnte Farbgruppe wendet den Flexodruck für die Glanzlackierung an. Nachfolgende Farbgruppen umfassen Hochprägung, Stanzen, Entgittern, Längsschneiden, Aufwickeln und weitere Prozesse. Da die Plattformwechseltechnik zum Einsatz kommt, können verschiedene Druck- und Verarbeitungsmethoden frei gewechselt werden, was flexible Anpassungen im Prozesslayout ermöglicht.
Hightech-Anwendungen auf Weinetiketten stützen sich zudem auf die moderne Schmalbahn-Rotationsdrucktechnik. Das doppelschichtige Weinetikett ist beispielsweise ein typischer Einsatz fortschrittlicher Drucktechnik, bei dem die erste Schicht leicht abgelöst werden kann, sodass Verbraucher sie sammeln oder denselben Wein in einem gut gefüllten Weinregal leicht wiederfinden können. Die zweite Schicht liefert detaillierte Informationen zu den Eigenschaften des Weins und zur Bewertung des Winzers.
Weinmarkennamen und Produktionsjahre sind für Verbraucher oft die auffälligsten Elemente. Durch den Siebdruck lassen sich ein dreidimensionaler Effekt sowie lebendige, satte Farben erzielen, wodurch die Aufmerksamkeit der Verbraucher leichter geweckt wird.