Druckwissen
Druckwissen

Acht Kernpunkte für einen perfekten Druck

1. Auf Andruckbogen achten

① Stichprobenkontrolle während des DrucksAuf Andruckbogen achten
Nach Beginn des Fortdrucks ändern sich die in der Einrichtung vorgegebenen Werte für Farbzufuhr und Feuchtung geringfügig. Häufige Stichproben und Nachjustierungen sind erforderlich. Wenn Druckgeschwindigkeit, Farbzufuhr und Feuchtung stabil bleiben, führen Sie Stichprobenkontrollen in einem Abstand von etwa 500 bis 1000 Bogen durch.

② Warnstreifen einlegen
Legen Sie während des Fortdrucks an der Stelle einer Störung einen schmalen Warnstreifen als Markierung ein, damit die Stelle in der Druckweiterverarbeitung leicht geprüft werden kann.

2. Auf Veränderungen der Feuchtung achtenAuf Veränderungen der Feuchtung achten

① Feuchtung zu Druckbeginn überwachen
Die beim Andruck eingestellte Feuchtung und die beim Fortdruck weichen geringfügig voneinander ab. Beobachten Sie die Andruckbogen genau auf Geisterbilder oder Wasserstreifen, während Sie die Feuchtmittelzufuhr anpassen.

② Feuchtung während des Drucklaufs überwachen
Beobachten Sie genau, wie sich die Wärme der Druckmaschine und die Belüftung der Werkstatt auf die Feuchtung auswirken. Bei Alkoholfeuchtung ist sicherzustellen, dass das Kühlsystem ordnungsgemäß arbeitet, um die Temperatur der Feuchtlösung zu regeln. Zu wenig Feuchtung führt zu Tonen auf der Platte, zu viel Feuchtung führt zur Emulgierung der Farbe und damit zu mehreren Problemen wie Glanzverlust, Papierverzug mit Passerfehlern und verzögerter Farbtrocknung.

3. Auf Veränderungen der Farbe achten

① Farbe im Farbkasten überwachen
Die Farbe wird durch den Spalt zwischen Farbwalze und Farbmesser durch ihr Eigengewicht abgegeben. Der Farbstand im Farbkasten beeinflusst direkt die Abgabemenge, halten Sie daher stets einen passenden Farbstand ein. Druckfarbe ist thixotrop, ihre Fließfähigkeit nimmt mit längerer Standzeit ab. Rühren Sie die Farbe regelmäßig mit einem Spachtel um oder verwenden Sie einen Farbruhrwerk.

② Farbtrocknung auf der Maschine verhindern
Bei längeren Stillständen, etwa für Mahlzeiten oder Pausen, kann Farbe auf Walzen und im Farbkasten an der Oberfläche antrocknen. Verwenden Sie ein Antitrocknungsspray auf Flächen, deren Antrocknen verhindert werden muss.Auf Veränderungen der Farbe achten

③ Gleichmäßige Farbverteilung sicherstellen
Die Farbdichte variiert je nach Feuchtung, Umgebungstemperatur und Maschinengeschwindigkeit. Vergleichen Sie die Druckbogen häufig mit dem Standard-Andruck, um ungleichmäßigen Farbauftrag zu vermeiden.

④ pH-Wert der Feuchtlösung einhalten
Die Zugabe von Farbzusätzen kann den pH-Wert der Feuchtlösung beeinflussen. Ein höherer pH-Wert kann Tonen auf der Platte verursachen, überwachen Sie den pH-Wert daher sorgfältig.

4. Abschmieren auf der Rückseite verhindern

Abschmieren auf der Rückseite entsteht, wenn die Farbe zu langsam trocknet, der Farbfilm zu dick ist oder das Papier eine sehr glatte Oberfläche hat, sodass nasse Farbe von einem Bogen auf die Rückseite des nächsten übertragen wird.Abschmieren auf der Rückseite verhindern

5. Geisterbilder verhindern

Geisterbilder bezeichnen ein versetztes oder doppeltes Bild, das von derselben Platte gedruckt wird und auf dem Bogen als Doppel- oder Dreifachbild sichtbar ist. Die Ursachen können komplex sein: Papier, Greifer, Zylinder, Gummituch, Maschinengeschwindigkeit, Farbzügigkeit und weitere. Vorgehen bei der Fehlersuche:

① Führen Sie einen Doppeldruck durch und prüfen Sie die Passergenauigkeit; prüfen und justieren Sie die Zugkraft der Seitenmarke, den Anleger, die Andruckrollen und zugehörige Bauteile.
② Prüfen Sie die Gummituchspannung. Neue Gummitücher können sich mit der Zeit lockern; spannen Sie schrittweise nach, vermeiden Sie jedoch übermäßiges Spannen.
③ Prüfen Sie die Zylinderunterlage und den Druckdruck.
④ Prüfen Sie die Papierqualität. Schlechtes Papier, besonders mit welligen Rändern nahe dem Greiferrrand, kann Geisterbilder verursachen.
⑤ Reduzieren Sie bei Bedarf die Farbzügigkeit. Hohe Zügigkeit kann ein sauberes Ablösen des Papiers vom Gummituch verhindern, was zu Instabilität der Hinterkante und Geisterbildern führt.
⑥ Justieren und warten Sie die Greifer regelmäßig, um einen ordnungsgemäßen Betrieb sicherzustellen.

6. Passergenauigkeit prüfen

Ziehen Sie 20 bis 30 aufeinanderfolgende Druckbogen heraus, richten Sie sie sauber aus und fächern Sie die Kanten leicht auf, um die Genauigkeit von Vordermarke und Seitenmarke zu prüfen. Führen Sie bei Bedarf eine Passerkontrolle im Doppeldruck durch.

7. Auf weitere Arbeitsabläufe achten

① Farbe nach Bedarf nachfüllen und umrühren, Feuchtlösung rechtzeitig ergänzen.
② Schmutz und Verunreinigungen entfernen
Farbhaut, Papierstaub und Fasern können sich auf der Platte oder dem Gummituch ansammeln und auf das Papier übertragen werden. Stoppen Sie die Maschine zum Reinigen, sofern keine Reinigungsvorrichtung im Lauf vorhanden ist. Versuchen Sie niemals, während des Maschinenlaufs manuell zu reinigen.
③ Gummitücher reinigen, Platten wischen und Gummi auftragen
Wenn sich Farbe, Papierstaub oder Sprühpulver auf dem Gummituch ansammeln und die Farbübertragung beeinträchtigen, stoppen Sie die Maschine und reinigen Sie das Gummituch. Seien Sie beim Wischen der Platten und beim Auftragen von Gummi vorsichtig.
④ Abnormale Maschinenzustände überwachen
Achten Sie während des Betriebs auf ungewöhnliche Geräusche, Wärme, Vibrationen oder Gerüche. Prüfen Sie häufig das Amperemeter und beobachten Sie die Maschine auf Auffälligkeiten.

8. Druckmenge bestätigen

Bestätigen Sie vor Druckende, dass die Gesamtmenge dem Produktionsauftrag entspricht. Bei einer Untermenge benachrichtigen Sie umgehend die Produktionsleitung, um einen Nachdruck zu veranlassen.