6 Arten von Digitaldruckfarben und ihre wichtigsten Eigenschaften
UV-Farbe haftet auch gut auf nicht porösen Substraten wie Kunststoffen, Acryl, Metall und Glas, was sie zur bevorzugten Wahl für Beschilderung, Verpackung und Industriedruck macht. Der Nachteil ist, dass die UV-Härtung die Gesamtdruckgeschwindigkeit verlangsamen kann, teilweise aufgrund von Einschränkungen bei der Farbzufuhr und der Notwendigkeit ausreichender UV-Bestrahlung pro Durchgang.
In jüngsten Entwicklungen erhielten Xennlas XenJet Vivid CMYK Pigment-UV-Farben die Xaar-Zertifizierung für die Verwendung auf dem Omnidot 760 Druckkopf, was die anhaltende Innovation bei UV-Farbformulierungen für höhere Qualität und Kompatibilität zeigt.
6. Elektronenstrahl-härtbare Farbe (EB)
Wie UV-Farbe härtet EB-Farbe durch Energieeinwirkung aus; in diesem Fall durch einen Strahl hochenergetischer Elektronen. Die EB-Härtung erfordert keine Photoinitiatoren (die UV-Farben benötigen), was zu einem saubereren chemischen Profil führt. EB-Farben werden hauptsächlich in speziellen Verpackungen und im Etikettendruck verwendet, wo schnelle Härtung und lösemittelfreie Prozesse erforderlich sind.
Die richtige Farbe wählen
Für Druckeinkäufer und Designer beeinflusst die Wahl der Farbtechnologie direkt das fertige Produkt. Wasserbasierte Pigmentfarben liefern archivtaugliche Qualität für Fotos und Kunstdrucke. Lösemittelfarben sind für Außenbeständigkeit ausgelegt. UV-Farben funktionieren auf nahezu jeder Oberfläche, einschließlich starrer Materialien. Trockentoner bleibt die wirtschaftlichste Wahl für Textdokumente in hoher Auflage.
Der Markt für Digitaldruckfarben entwickelt sich weiter, wobei große Hersteller wie Canon, HP, Epson, Ricoh und Farbstoffspezialisten wie DIC, Sun Chemical, Flint Group und Sakata INX alle in Formulierungen der nächsten Generation investieren. Da der Digitaldruck sowohl im Volumen als auch in der Leistungsfähigkeit wächst, hilft das Verständnis dieser Farbarten, bessere Entscheidungen für Ihre Druckprojekte zu treffen.