Druckwissen
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Umgekehrter UV-Lack, Matt-UV und Mattprägung: Drei Korn-Oberflächen im Vergleich

Stärken der Mattprägung

Die Prägung trägt das Muster in den Bogen selbst, sodass die Oberfläche Bilder und Texturen in unterschiedlichen Tiefen mit einem deutlichen dreidimensionalen Relief zeigt. Sie eignet sich für hochwertige Tabak-, Spirituosen-, Lebensmittel-, Medizin- und Kosmetikverpackungen sowie für Poster, Kalender und dekorative Druckstücke.

Die drei unterscheiden

Eine Klinge ist der schnelle Test. Umgekehrter UV-Lack hat eine helle, leicht ölige Oberfläche, die eine Klinge abschabt, und er stammt aus einem UV-Lackierwerk. Matt-UV sieht weißlich aus, fühlt sich körnig an und lässt sich ebenfalls abschaben, weil es eine siebgedruckte UV-Farbe ist. Mattprägung sieht matt aus, fühlt sich körnig an und lässt sich nicht abschaben, weil die Form in das Papier selbst gepresst ist. Einfach gesagt: Umgekehrter UV-Lack ist die Beschichtung, die Licht gegen sich selbst spielt, Matt-UV ist der geätzte metallische Look, und Mattprägung ist die Variante, die man als Relief fühlt.